Pressemittteilung

Corona-Krise: JugendNotmail rät verunsicherten Jugendlichen positiv zu denken

Corona-Ferien, Eltern im Home Office, Kontaktverbot, Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Geschäfte: Solch extreme Einschränkungen in das private Leben hat es in Deutschland seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht gegeben. Kinder und Jugendliche sind davon in besonderem Maße betroffen und verunsichert. „Innerhalb weniger Tage wurde der klar strukturierte Alltag von Kindern und Jugendlichen komplett auf den Kopf gestellt: Schul- und Vereinsschließungen. Kinos, Cafés, Eisdielen und Discotheken durften nicht mehr öffnen. Dies waren bereits Dinge, die stark einschränkten,“ erläutert Kathrin Weitzel, Online-Beraterin bei JugendNotmail. „Hinzu kamen noch das Verbot trotz des wunderbaren Frühlingswetters, das in Parks und auf Grillplätze zieht, seine Freunde zu treffen sowie die Auflage, weitestgehend zu Hause zu bleiben. Gerade Jugendliche in der Pubertät haben einen Freiheitsdrang und fordern einen Freiraum abseits der Kernfamilie. Daher kann die aktuelle Situation besonders bei Kindern und Jugendlichen zu Verunsicherung, Frustration und Ängsten führen.“

Corona-Ferien, Eltern im Home Office, Kontaktverbot, Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Geschäfte: Solch extreme Einschränkungen in das private Leben hat es in Deutschland seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht gegeben. Kinder und Jugendliche sind davon in besonderem Maße betroffen und verunsichert. „Innerhalb weniger Tage wurde der klar strukturierte Alltag von Kindern und Jugendlichen komplett auf den Kopf gestellt: Schul- und Vereinsschließungen. Kinos, Cafés, Eisdielen und Discotheken durften nicht mehr öffnen. Dies waren bereits Dinge, die stark einschränkten,“ erläutert Kathrin Weitzel, Online-Beraterin bei JugendNotmail. „Hinzu kamen noch das Verbot trotz des wunderbaren Frühlingswetters, das in Parks und auf Grillplätze zieht, seine Freunde zu treffen sowie die Auflage, weitestgehend zu Hause zu bleiben. Gerade Jugendliche in der Pubertät haben einen Freiheitsdrang und fordern einen Freiraum abseits der Kernfamilie. Daher kann die aktuelle Situation besonders bei Kindern und Jugendlichen zu Verunsicherung, Frustration und Ängsten führen.“

 

Kinder und Jugendliche stellen sich zurzeit viele Fragen. Das sind die ganz naheliegenden, die die Gesundheit betreffen: Wird es meiner Familie, meinen Freunden und mir gut gehen? Kann uns geholfen werden, wenn wir krank werden? Dann kommt vielleicht noch die Frage hinzu, ob die Existenz der Familie in Gefahr ist, weil die Eltern von Kurzarbeit oder Entlassung betroffen sind. Insbesondere Zukunftsängste spielen jetzt eine große Rolle. „Vor der Corona-Krise war das Zukunftsthema „Fridays for Future“ und betraf den globalen Umweltschutz. Nun sehen Jugendliche ihre persönliche Zukunft in Form von Abschlussprüfungen, Studiums- und Ausbildungsbeginn oder auch Verlust des Ausbildungsplatzes in Gefahr und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen,“ erklärt Weitzel.

 

Natürlich ist es in erster Linie wichtig, sich an die Regeln und Maßnahmen zuhalten. Aber wie können Jugendliche mit ihrer Verunsicherung besser umgehen? Hier rät Weitzel folgendes: „Sich positives Denken bewahren, denn es gibt ein Leben nach der Krise! Vorfreude entwickeln und sich eine kleine Liste erstellen, was man dann, wenn die Beschränkungen allmählich aufgehoben werden, wieder machen kann.“ Auch Jugendliche sollten sich aktiv informieren, um der eigenen Unsicherheit zu begegnen und auf dem neuesten Stand zu bleiben. „Sich im eigenen Umfeld umschauen, wer Hilfe benötigen könnte. Das ist ein guter Weg, um Verunsicherung in etwas Positives umzumünzen“, sagt die Online-Beraterin, „und sich gleichzeitig nicht hilflos zu fühlen. Das kann das Gassi gehen mit dem Hund des Nachbarn sein, einkaufen für die Großeltern oder Federballspielen über den Gartenzaun. Gerade jetzt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, um neue Weg des Beisammenseins und der gemeinsamen Aktivität mit räumlichem Abstand zu finden.“

 

Menschen, die in starke Angst verfallen oder sehr verunsichert sind, brauchen einen Gesprächspartner. „Ein Gespräch kann sehr erleichternd wirken,“ sagt Weitzel, „Wenn Jugendliche niemanden zum Reden haben, drehen sie sich immer wieder im Kreis. Mit unseren rund 150 ehrenamtlich beratenden Psychologen und Sozialpädagogen können Kinder und Jugendliche ihre Sorgen und Ängste in dieser Zeit teilen.“ Im Dialog mit den Ratsuchenden werden individuelle Lösungen erarbeitet, die helfen sollen, diese Zeiten gut zu überstehen.

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