Pressemittteilung

Jugendnotmail sucht Fachkräfte für die Online-Beratung

Die dunkle Jahreszeit bricht an und kann auch Kindern und Jugendlichen aufs Gemüt schlagen. Wenn Jugendliche oft gereizt reagieren und kaum noch jemanden an sich heranlassen, kann das an einer Winterdepression oder einer saisonal auftretenden depressiven Störung (SAD) liegen. Gerade im Winter treten bei vielen solche Stimmungstiefs auf. Um den Ansturm der Notmails in dieser Jahreszeit bewältigen zu können, sucht JugendNotmail noch mehr ehrenamtliche Fachkräfte für die bundesweite Online-Beratung.

Die dunkle Jahreszeit bricht an und kann auch Kindern und Jugendlichen aufs Gemüt schlagen. Wenn Jugendliche oft gereizt reagieren und kaum noch jemanden an sich heranlassen, kann das an einer Winterdepression oder einer saisonal auftretenden depressiven Störung (SAD) liegen. Gerade im Winter treten bei vielen solche Stimmungstiefs auf. Um den Ansturm der Notmails in dieser Jahreszeit bewältigen zu können, sucht JugendNotmail noch mehr ehrenamtliche Fachkräfte für die bundesweite Online-Beratung.

 

Ziel von Jugendnotmail  ist, dass die Nachrichten der Ratsuchenden binnen 24 Stunden beantwortet werden. „Gerade in Ferienzeiten oder über die Weihnachtsfeiertage kann die Beantwortung dann aber auch schon mal etwas länger dauern, weil auch unsere ehrenamtlichen Berater in Urlaub sind oder mehr Zeit mit ihren Familien verbringen“, erklärt Stefanie Gießen, Leiterin der Geschäftsstelle in Berlin-Wannsee. In den meisten Fällen fehle den Ratsuchenden dann die Geduld und es würde häufiger über die Nachrichten-Funktionen der Sozialen Medien nachgehakt. „Die Probleme, mit denen sich Kinder und Jugendliche an uns wenden, sind akut. Eine späte Antwort ist demotivierend, da die meisten Jugendlichen bereits eine Hemmschwelle überwunden haben, indem sie sich an uns gewandt haben. Außerdem ist die Kommunikation schneller geworden und darauf müssen wir auch in der Beratung reagieren“, so Gießen weiter.

Jugendnotmail sucht deshalb dringend Psychologen und Sozialpädagogen, die drei bis vier Stunden in der Woche Zeit haben, ehrenamtlich in der Online-Beratung von ihrem eigenen PC aus zu unterstützen. „Wir suchen nach beratungserfahrenen Personen, die einen akademischen Abschluss in Psychologie, Sozialpädagogik oder eine Zusatzausbildung zum Beispiel in systemischer Beratung besitzen sollten“, erläutert Gießen. Die Berater*innen sollten in der Lage sein, das Anliegen des Ratsuchenden angemessen einzuschätzen und die Schwere der geschilderten Problematik zu erkennen. Gerade in der Online-Beratung sei es außerdem wichtig, über einen verständlichen schriftlichen Ausdruck zu verfügen und sich dabei den sprachlichen Möglichkeiten des Ratsuchenden anzupassen.

Vor Beginn der Beratungstätigkeit wird jeder Bewerber in einem Einführungsworkshop anhand von konkreten Beispielen zu den Besonderheiten der Online-Beratung sowie zur Nutzung der Beratungssoftware geschult. Danach werden die Online-Berater während ihrer gesamten Tätigkeit mit E-Mail-Coaching, Fortbildungen und Supervisionen begleitet.

Bewerben können sich Interessierte direkt unter „Berater werden“ auf www.jugendnotmail.de.                                                  

Dem ehrenamtlichen Einsatz der Jugendnotmail-Berater und -Beraterinnen ist es zu verdanken, dass die eingehenden Hilferufe der Kinder und Jugendlichen schnell und unkompliziert beantwortet werden. Jugendnotmail, das kostenlose und vertrauliche Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche in seelischer Not, hat in 18 Jahren Bestehen über 130.000 Notmails beantwortet und verzeichnet rund 4.000 Neu-Registrierungen im Jahr. Die Top-Themen in der Beratung sind Depression, Familie und Selbstverletzung.

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