Pressemittteilung

Jugendnotmail.Berlin ab sofort online

Unter der Webadresse jugendnotmail.berlin steht Berliner Kindern und Jugendlichen ab sofort ein neues Online-Beratungsangebot zur Verfügung, über das sie vertraulich und kostenfrei Hilfe bei Krisen, Gewalterfahrungen und psychosozialen Problemen bekommen. Zum Start stellten Jugendsenatorin Sandra Scheeres und die Kooperationspartner jungundjetzt e.V. sowie das Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. das Projekt heute vor.Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen dem 10. und 19. Lebensjahr und wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert. Bei Jugendnotmail.Berlin müssen Ratsuchende nur einen selbstgewählten Namen eingeben, sowie ein Passwort und ‚Berlin‘ als Wohnort. Sollte zum Online-Kontakt eine weiterführende Beratung im direkten Gespräch nötig sein, steht das Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. mit seinen beiden Beratungsstellen zur Verfügung.

 

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Jugendnotmail.Berlin entspricht der Lebenswelt und dem Kommunikationsverhalten Jugendlicher und dockt an ihren Bedürfnissen und Erwartungen an. Die Kooperation zwischen jungundjetzt e.V. und dem Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. verbindet das Beste der Online- und Offline-Welt: die langjährige Erfahrung von JugendNotmail im Bereich der Online-Beratung sowie die Beratungs- und Therapiekompetenz des Kinderschutz-Zentrums vor Ort in Berlin. Es ergänzt damit das bestehende Netzwerk Kinderschutz in Berlin.“

 

Beide Kooperationspartner von Jugendnotmail.Berlin verfügen über langjährige Erfahrung im Kinderschutz. jungundjetzt e.V. betreibt seit über 17 Jahren die bundesweite Online-Beratungsplattform jugendnotmail.de. Sie richtet sich an Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen. Die Kernzielgruppe umfasst die Altersgruppe der 13- bis 19-Jährigen, hierauf entfallen fast 90 Prozent aller Notrufe. Die Beratung erfolgt durch ehrenamtlich tätige Psychologen oder Sozialpädagogen, zum Teil mit einer Zusatzausbildung in systemischer oder Online-Beratung. Ziel ist es, die Heranwachsenden in ihrer Lebenssituation zu stärken und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, sich Unterstützung zu organisieren. Die Beratung kann jedoch keine Therapie ersetzen.

 

Das Kinderschutz-Zentrum Berlin wurde 1975 gegründet. Es ist ein freier Träger der Jugendhilfe, Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Kinderschutz-Zentrums Berlin sind anerkannte Fachkräfte der Jugendhilfe. Das Kinderschutz-Zentrum Berlin unterhält Beratungsstellen in Neukölln und Hohenschönhausen, sowie eine Kinderwohngruppe in Steglitz. Die Einrichtungen arbeiten überbezirklich.

 

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