Pressemittteilung

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts sagt JugendNotmail Danke

Dem selbstlosen Einsatz der rund 100 ehrenamtlich tätigen Online-Berater in ganz Deutschland verdankt JugendNotmail, dass in den letzten 16 Jahren rund 110.000 Notmails von Kindern und Jugendlichen in seelischer Not beantwortet werden konnten. Dafür waren die Berater insgesamt rund 260.000 Stunden – zumeist nach Feierabend oder am Wochenende - im Einsatz. “Die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Online-Berater erfordert Zeit, Ausdauer, Verlässlichkeit und manchmal kostet sie sicher auch Nerven. Für diesen Einsatz möchten wir ihnen allen heute danken und unseren Respekt und unsere Anerkennung aussprechen“, so Claudine Krause, Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins jungundjetzt e.V., dem Träger des Projekts. Würde man die geleisteten Stunden mit dem derzeit geltenden Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde bewerten, ergäbe sich die imposante Summe von rund 2,3 Millionen Euro erbrachter Leistung. „Der ehrenamtliche Einsatz unserer Online-Berater ist das Fundament von JugendNotmail. Ohne sie gäbe es unsere Online-Beratung nicht“, so Krause.

Zehn Mitarbeiter im Vereinsbüro und rund 100 Online-Beraterinnen und -Berater deutschlandweit kümmern sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich darum, dass Kinder und Jugendliche ihre Sorgen und Nöte über die Website jugendnotmail.de vertraulich adressieren können und lösungsorientiert beraten werden. Die Themen sind vielfältig, an erster Stelle stehen familiäre Probleme, Depressionen und Selbstverletzung. Die Berater haben einen Abschluss in Psychologie, Sozialpädagogik oder eine Zusatzausbildung in systemischer oder Online-Beratung. Dank eines umfassenden Coachings und regelmäßiger Qualitätssicherung bieten sie den Hilfesuchenden kompetente Beratung und Unterstützung. Im Schnitt sind die Berater pro Woche fünf Stunden im Einsatz. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Kollegen, die sich in der Online-Beratung engagieren möchten. Je mehr Berater wir haben, desto schneller können wir den Jugendlichen antworten und weiterhelfen“, wirbt Claudine Krause um neue Mitarbeiter.

Das freiwillige Ehrenamt, bei dem sich Menschen i.d.R. ohne Entgelt und aus persönlicher Überzeugung engagieren, nimmt einen wichtigen Platz in Wirtschaft und Gesellschaft ein, wird leider aber häufig sowohl von Entscheidungsträgern als auch von der Gesellschaft selbst übersehen. Daher wird seit 1986 nach Beschluss der Vereinten Nationen jedes Jahr am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Zum einen, soll damit allen Menschen gedankt werden, die ehrenamtlich arbeiten und mit ihrem freiwilligen Einsatz einen Beitrag für z.B. die Gesellschaft leisten. Ihre Arbeit soll sichtbar gemacht und gewürdigt werden. Zum anderen dient dieser Tag auch dazu, die Notwendigkeit des persönlichen Engagements in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen und weitere Helfer für unzählige Projekte zu gewinnen.

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